Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Beratungen und Dienstleistungen, die zwischen Pia Schöpplein (Pialini) (nachfolgend „Berater“) und dem Kunden bzw. den gesetzlichen Vertretern (nachfolgend „Klient“) geschlossen werden.

(2) Abweichende Bedingungen des Klienten werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung von Elternberatungen – die Beratung von Eltern, auf Wunsch gemeinsam mit dem Kind – sowie damit verbundener Leistungen wie Hausbesuche und Elterntreffs/Workshops.

(2) Die Beratung ist eine reine Dienstleistung. Ein konkreter Erfolg oder ein bestimmtes Ergebnis wird weder geschuldet noch garantiert. Die Ausgestaltung der Beratung richtet sich nach den individuell vereinbarten Bedürfnissen des Klienten.

(3) Wichtiger Hinweis: Die Elternberatung stellt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung dar. Sie kann eine solche auch nicht ersetzen. Laufende Therapien oder medizinische Behandlungen dürfen durch die Beratung nicht unterbrochen werden.

§ 3 Vertragsschluss und Terminsvereinbarung

(1) Ein Vertrag kommt zustande, wenn ein Beratungstermin verbindlich vereinbart wird (per E-Mail, Telefon, über das Online-Kontaktformular oder mündlich).

(2) Vereinbarte Termine sind verbindlich und exklusiv für den Klienten reserviert.

§ 4 Absageregelung und Ausfallhonorar

(1) Da es sich um eine reine Terminpraxis handelt, müssen nicht einhaltbare Termine rechtzeitig abgesagt werden.

(2) Eine Absage oder Verschiebung des Termins muss bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin (werktags) per E-Mail oder Telefon erfolgen.

(3) Sagt der Klient den Termin nicht rechtzeitig (weniger als 24 Stunden vor dem Termin) ab oder erscheint ohne Absage nicht, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des regulären Honorars fällig.

(4) Das Ausfallhonorar entfällt, wenn der Klient nachweist, dass er unverschuldet (z. B. durch plötzliche akute Erkrankung des Klienten oder des Kindes, nachzuweisen durch ärztliches Attest) am Erscheinen gehindert war.

§ 5 Honorar und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Honorarsätze, wie sie auf der Website oder im Beratungsvertrag angegeben sind.

(2) Das Honorar ist, sofern nicht anders vereinbart, per Barzahlung direkt nach der Sitzung oder per Überweisung nach Rechnungserhalt innerhalb von 14 Tagen zu entrichten.

(3) Kosten für die Beratung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen und sind vom Klienten privat zu tragen.

§ 5a Elterntreffs und Workshops: Online-Buchung, Bezahlung, Widerruf und Stornierung

(1) Für die Teilnahme an Elterntreffs und Workshops kann über diese Website eine verbindliche Anmeldung erfolgen. Der Vertrag über die Teilnahme kommt zustande, wenn der Klient die Anmeldung absendet und die Teilnahmegebühr über den Zahlungsdienstleister Stripe erfolgreich bezahlt. Anschließend erhält der Klient eine Bestätigung per E-Mail.

(2) Die Teilnahmegebühr ist im Rahmen der Online-Anmeldung im Voraus zu entrichten. Es gilt der zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website angegebene Preis pro Person. Die Zahlung wird über eine von Stripe gehostete, verschlüsselte Bezahlseite abgewickelt; Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

(3) Widerrufsrecht. Elterntreffs und Workshops finden zu einem festen, im Voraus angegebenen Termin statt. Da es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen handelt, für die der Vertrag einen spezifischen Termin vorsieht, besteht für Verbraucher gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein Widerruf der Buchung ist daher ausgeschlossen; es gelten stattdessen die nachfolgenden Stornobedingungen.

(4) Stornierung durch den Klienten. Die Anmeldung ist verbindlich. Storniert der Klient seine Teilnahme oder erscheint er nicht, bleibt die Teilnahmegebühr geschuldet; eine Erstattung ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dem Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Berater kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand bzw. Schaden entstanden ist. In dringenden Härtefällen (z. B. schwere Erkrankung, nachzuweisen durch ärztliches Attest) kann auf Anfrage per E-Mail an kontakt@pialini.de im Einzelfall eine – auch teilweise – Erstattung geprüft werden; ein Anspruch hierauf besteht nicht.

(5) Der Klient kann statt einer Stornierung jederzeit – auch kurzfristig – eine Ersatzperson benennen, die den Platz zu denselben Bedingungen wahrnimmt. Etwaige Erstattungen erfolgen über das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel.

(6) Absage oder Änderung durch den Berater. Muss ein Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, zu geringe Teilnehmerzahl) abgesagt werden, wird die bereits gezahlte Teilnahmegebühr vollständig erstattet. Der Berater kann stattdessen einen Ersatztermin anbieten; nimmt der Klient diesen nicht an, wird die Gebühr erstattet. Weitergehende Ansprüche des Klienten bestehen nicht, soweit den Berater kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.

§ 6 Mitwirkungspflicht des Klienten

Die Beratung basiert auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Berater steht dem Klienten als Prozessbegleiter zur Seite. Die eigentliche Veränderungsarbeit und die Umsetzung von Impulsen liegen in der Eigenverantwortung des Klienten. Eine aktive und ehrliche Mitwirkung des Klienten ist für den Beratungserfolg erforderlich.

§ 7 Verschwiegenheit und Datenschutz

(1) Der Berater verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen privaten, familiären und beruflichen Angelegenheiten des Klienten auch nach Beendigung der Beratung strengstes Stillschweigen zu bewahren.

(2) Eine Weitergabe von Informationen an Dritte (z. B. Jugendamt, Ärzte, Lehrer) erfolgt ausschließlich dann, wenn der Klient den Berater hierzu ausdrücklich und schriftlich von der Schweigepflicht entbunden hat.

(3) Die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung der personenbezogenen Daten des Klienten erfolgt streng nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und wird in einer separaten Datenschutzerklärung geregelt.

§ 8 Haftungsbeschränkung

(1) Der Berater haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: August 2026